Rund um Tagesgeld
Was ist Tagesgeld?
Unter einem Tagesgeld-Konto versteht man in der Regel ein verzinstes Konto bei einem Geld- oder Bankinstitut, über dessen Guthaben der Kontoinhaber täglich verfügen kann.
Im Gegensatz zu einem Sparbuch gibt es bei einem Tagesgeld-Konto keine Kündigungsfrist. Durch die tägliche Verfügbarkeit des Guthabens, die gegebenenfalls hohe Verzinsung und die nicht vorhandenen Kündigungsfristen machen das Tagesgeld-Konto zu einem guten Platz für regelmässige Sparraten.
Nachteilig bei einem Tagesgeld-Konto kann sich auswirken, das die Bank theoretisch, ebenfalls täglich die Zinsen anpassen kann. In der Regel ist ein Tagesgeld-Konto auch nicht für den allgemeinen Zahlungsverkehr vorgesehen. Man kann zwar von jedem beliebigen Konto Überweisungen darauf veranlassen, jedoch sind keine Überweisungen auf Fremdkonten oder Lastschrift möglich. Hierfür muss das Guthaben erst auf ein normales Girokonto überwiesen werden, das bei der Eröffnung angegeben werden muss.
Spareinlagen auf solchen Tagesgeld-Konten unterliegen der Einlagensicherung, sind daher gem. § 1807 BGB mündelsicher. In der EU beträgt die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherungsgrenze 90 % der Einlagensumme, maximal jedoch 20.000 EUR.
